Das alpine Segelfluglager in Ambri liess in diesem Jahr für einige Teilnehmer etwas schwierige Erinnerungen wach werden: Schneefall, kalte Temperaturen und bissige Winde. Doch der erste Eindruck sollte nicht anhalten und war schnell vergessen, denn 2026 war nicht nur in den Französischen Alpen, sondern auch bei uns im Tessin ein äusserst guter Jahrgang. Die auf inzwischen drei Flugzeuge angewachsene Eigenstarterflotte war in Abwesenheit eines Schleppflugzeuges von zentraler Bedeutung und brachte uns täglich zuverlässig in die Luft und das oft mit nur wenigen Motorminuten. Einzig der Arcus-Auspuff wies nach den ersten Flügen einen Bruch auf, konnte aber von lokalen Handwerkern im Nu geschweisst und zurück in den Einsatz geschickt werden.
In der Luft durften wir die ganze Palette des alpinen Segelfluges erleben, von ruhigen Thermiktagen mit und ohne Cumuli, über turbulente Windtage mit stets wechselnder Windrichtung bis hin zu Wellenlagen, welche teils lokal, aber auch für kleine Streckenflüge genutzt werden konnten. Selbstredend fanden alle Flüge in der imposanten Alpenkulisse statt mit noch relativ viel Schnee an den Hängen, aber trotzdem immer wieder gut nutzbarer Thermik. Zu unserer grossen Freude durften wir in der Luft auch zahlreiche Begegnungen mit Steinadlern machen, welche uns allesamt wohlgesinnt waren und das gemeinsame Kreisen zumindest für uns Erdlinge zum Erlebnis machten! Auch wenn uns die Steig-Limitationen unserer Maschinen klar aufgezeigt wurden… 😉










(Text und Fotos PJ)

